Jesús Rodriguez de la Torre und Esther Miranda 

"Mythos und Realität"

26. September - 07. November 2015 

Ausstellungsansichten

Jesús Rodriguez de la Torre
Jesús Rodriguez de la Torre
Jesús Rodriguez de la Torre
Jesús Rodriguez de la Torre
Jesús Rodriguez de la Torre
Jesús Rodriguez de la Torre
Esther Miranda
Esther Miranda

 

 

Die Galerie Anette Müller freut sich, vom 26. September bis zum 07. November 2015 neue Arbeiten des Künstlerehepaars Jesús Rodriguez de la Torre und Esther Miranda in der Doppelausstellung "Mythos und Realität“ präsentieren zu können. Gezeigt werden ausgewählte, zum Teil speziell für die Ausstellung realisierte Gemälde.

 

Das verbindende Element, das de la Torre und Miranda in ihren Arbeiten malerisch auskosten, ist das Phänomen Licht. Die Darstellung von Licht beschäftigte Künstler aller Epochen. Die Auswahl der Farben, der Untergründe und die Vielfalt der Techniken vermitteln dabei jeweils andere Vorstellungen und Stimmungen. Besonders gut zur Darstellung von Licht eignet sich die Unbuntfarbe Weiß, da die vielfältigen Modulationen von Weiß Modulationen und Schwingungen des Lichts erzeugen, wie sie das Auge in der Natur kaum bewusst wahrnehmen kann. 

 

In de la Torres Bildern werden die im Weiß liegenden Grauwerte durch andersfarbige Akzente aktiviert, und es entsteht eine lebendige Bildfläche, die sowohl Licht als auch Raum enthält. Zugleich liegt das Bildlicht in der Malerei des Künstlerehepaars wie ein Schleier über den Motiven - über modernen Alltagsszenerien oder mythologischen und allegorischen Darstellungen. Hierdurch scheint sich die abgebildete Wirklichkeit aufzulösen. Gleichzeitig gibt das Bildlicht den Blick frei auf eine subjektive, individuelle Wirklichkeit - ganz im Sinne des französischen Schriftstellers Marcel Proust, der in seinen Romanen die Subjektivität der menschlichen Wahrnehmung inszeniert. In ihrer neuen Werkserie geht Miranda noch einen Schritt weiter, indem sie mit Farbflächen und Nachtbildern experimentiert, in denen die illuminierten Figuren gänzlich aus der Naturwirklichkeit zu fallen scheinen.

 

Jesús Rodriguez de la Torre (*1955, Jaén, Spanien) und Esther Miranda (*1976, Vitoria, Pais Vasco, Spanien) leben und arbeiten in Wuppertal und Andalusien. De la Torre hat Malerei und Graphik an den Kunsthochschulen von Baeza, Sevilla und Granada studiert. Seine Arbeiten finden internationale Anerkennung. Sie sind in bedeutenden öffentlichen Sammlungen Spaniens vertreten und mehrfach ausgezeichnet worden. Miranda hat ein Magister-Studium der Philosophie an der Universität von Granada absolviert und arbeitet seit 2012 als freischaffende Künstlerin.

 

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