Herbert Willems, Ralph Hauser, Miri Kim und Johannes Leidenberger

"Positionen - Skulptur2015" 

20. Juni - 01. August 2015 

Ausstellungsansichten

Im Vordergrund: Ralph Hauser
Links: Miri Kim, Mitte: Miri Kim, rechts: Ralph Hauser
Im Vordergrund links: Herbert Willems, Mitte: Johannes Leidenberger, rechts: Ralph Hauser
Links: Herbert Willems, rechts: Johannes Leidenberger
Links: Herbert Willems, rechts: Johannes Leidenberger
Im Vordergrund: Miri Kim, im Hintergrund: Herbert Willems

 

 

Die Galerie Anette Müller freut sich, vom 20. Juni bis zum 01. August 2015 neue Arbeiten von Herbert Willems, Ralph Hauser, Miri Kim und Johannes Leidenberger in der Ausstellung „Positionen - Skulptur2015“ im Rahmen ihrer Skulpturenreihe präsentieren zu können. 

 

Die vier Bildhauer verbindet das Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Im Diskurs der Klasse Tony Cragg haben sie ihre künstlerischen Positionen entwickelt. Wie Cragg interessieren sich Willems, Hauser, Kim und Leidenberger für die physikalischen Eigenschaften von Materialien. Die den jeweiligen Werkstoffen innewohnenden Eigenschaften bestimmen die Art und Weise, in der die Skulpturen der vier Bildhauer erdacht und ausgeführt werden, sowie das Aussehen der Arbeiten. Zu jedem Material gehören eigene Arbeitsabläufe und Techniken sowie Eigenarten der Ausdrucksweise und Formensprache.

 

Herbert Willems (*1966, Kevelaer) zeichnet Pflanzen „en plein air“ und setzt seine Zeichnungen in Bildhauerei um. Das Wuchern der Natur in der durch die Agrarwirtschaft veränderten Landschaft des Niederrheins erzeugt die Bilder, die Willems in seinen Arbeiten analysiert und dann im Material umsetzt. Dabei wird die Funktion des Materials gebrochen. Der Bildhauer hat sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf 1998 als Meisterschüler von Tony Cragg abgeschlossen. Willems unterrichtet seit 2009 an der Kunstakademie Düsseldorf - zunächst als Assistent von Tony Cragg, heute als Leiter der Werkstatt für Metallbildnerei.    

 

Ralph Hauser (*1976, Nürnberg) setzt in seinen Skulpturen reale Gegenstände - Stoff, Holzwurzel, Spindel, mit Farbe durchtränkter Lappen - ein, die einen erzählerischen Raum erzeugen. Seine eigenwillige Aneignung der Skulptur der frühen Moderne, etwa von Émile-Antoine Bourdelle, Germaine Richier oder Medardo Rosso, führt zu den menschlichen wie tierischen Proportionen, die seinen Skulpturen Gestalt geben. Hauser hat nach seiner Ausbildung zum Graveur zunächst an der Kunsthochschule Kassel studiert, bevor er in die Klasse von Tony Cragg - zunächst an die Universität der Künste Berlin und dann an die Kunstakademie Düsseldorf - wechselte, wo er sein Studium 2011 als Meisterschüler abschloss.

 

Miri Kim (*1986, Düsseldorf) verwendet für ihre Skulpturen Stahlrohre, welche von ihr  zunächst deformiert werden. Daraus entstehen im weiteren Prozess organische Gebilde, die an Pflanzen und biologische Gefäße erinnern. Durch die Behandlung der Oberflächenstruktur erhält jede ihrer Skulpturen einen eigenen Charakter, der eine psychologische Dimension des Materials freilegt. Kim hat an der Kunstakademie Düsseldorf studiert - zunächst in der Klasse von Reinhold Braun und dann in der Klasse von Tony Cragg, bei dem sie ihr Studium 2014 als Meisterschülerin absolvierte.

 

Johannes Leidenberger (*1985, Ellwangen) umbaut in seinen Skulpturen geometrische Räume mit Stahlkonstruktionen, aus denen im Prozess Gegenstände entstehen. Seine Skulpturen erinnern an technische Gegenstände, obwohl sie keine erkennbare Funktion erfüllen. Insbesondere durch die starke Dehnung der Proportionen werden die jeweiligen Gegenstände unbenutzbar und zur Skulptur. Leidenberger hat ein Studium für KulturGestaltung an der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall mit Auszeichnung abgeschlossen, bevor er 2011 an die Kunstakademie Düsseldorf wechselte, wo er zunächst in der Klasse von Tony Cragg und seit 2015 in der Klasse von Didier Vermeiren studiert.

 

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Weitere Ausstellungen der Künstler in unserer Galerie 

 

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