Martin Blumöhr

„subcutaneous“

02. Mai - 13. Juni 2015 

 

Ausstellungsansichten

Martin Blumöhr
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Martin Blumöhr

 

 

Die Galerie Anette Müller freut sich, vom 02. Mai bis zum 13. Juni 2015 neue Arbeiten von Martin Blumöhr in der Einzelausstellung „subcutaneous“ präsentieren zu können. Gezeigt werden ausgewählte, zum Teil speziell für die Ausstellung realisierte Gemälde aus den Serien „Destrukturen“ und „Facial Digital“, darunter die drei Meter lange Arbeit „Omertà“ (2015).

 

Blumöhrs Werk ist ein Beispiel dafür, wie sich der Reiz der Malerei in all seinen Facetten entfalten kann. Sein Schaffen ist nicht auf einen einheitlichen, klar erkennbaren stilistischen Nenner zu bringen. Vielmehr scheint jede Werkgruppe sich aufs Neue der Aufgabe zu stellen, im Regelwerk des modernistischen entweder/oder Spielräume aufzustemmen, ein instabiles weder/noch zu etablieren.

 

Da sind etwa die farbintensiven, auf den ersten Blick abstrakten Arbeiten aus der Serie „Facial Digital“, in denen der junge Künstler Bildschirmstörungen, die er zuvor falsch komprimierten Filmen entnommen hat, auf der Leinwand in Öl und Tempera frei wiedergibt. „Diese Bilder sind Zerrbilder. Sie zeigen digitale Bildstörungen. Daraus lasse ich architektonisch anmutende Landschaften und Strukturen entstehen“, sagt Blumöhr. Anke Doberauer, seine Professorin an der Akademie der Bildenden Künste, München, kreierte für diese Arbeiten den Begriff des „digitalen Realismus“. Anders die Werkgruppe „Destrukturen", eine Reihe von Lackzeichnungen, die ihren Ursprung in dem Versuch haben, Figurationen im Moment des Entstehens wieder aufzulösen. Entscheidend für den jungen Künstler ist jedoch letztlich nicht das Wie der Darstellung, sondern das Was, das dem Betrachter im jeweiligen Bild erscheint und sich ihm allein aus seiner Betrachterperspektive erschließt.

 

Martin Blumöhr wurde 1981 in München geboren. Bereits als Teenager hat er sich als Street-Art-Künstler erprobt, bevor er 2004 an der Akademie der Bildenden Künste, München aufgenommen wurde. 2007 erhielt Blumöhr ein Stipendium von Professor Ernst Fuchs, mit dem er als persönlicher Assistent und Schüler in Wien, Monaco und Klagenfurt arbeitete.

 

2011 absolvierte er seinen künstlerischen Abschluss an der Akademie der Bildenden Künste, München bei Professor Anke Doberauer und Professor Markus Oehlen. Seitdem ist er hauptberuflich als Künstler tätig. Blumöhr lebt und arbeitet in München. In der bayerischen Landeshauptstadt hat er mehrfach ausgestellt sowie murale Arbeiten im öffentlichen Raum gestaltet, zuletzt etwa die Arbeit „Tunnelblick“ (2014), ein rund 100 Meter langes Mural in einem Eisenbahntunnel im Stadtteil Pasing, das in der breiten Öffentlichkeit auf großes Interesse stößt.

 

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